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Fachbereich Atemschutz

Ausbilder Atemschutz

HFM Florian Hofbauer
HFM
Florian Hofbauer
OFM Ernst Moritsch
OFM
Ernst Moritsch
OFM Kevin Fischer
OFM
Kevin Fischer
FM   Sebastian Selinger
FM
Sebastian Selinger

Begriff "Atemschutz" und "wer darf Atemschutz tragen?"

 

Mit dem Begriff Atemschutz meint die persönliche Schutzausrüstung die den Feuerwehrmann vor schädlichen Stoffen und Partikeln die über Mund oder Nase aufgenommen werden können schützt.

 

Man unterscheidet zwischen umluftunabhängigem Atemschutz und umluftabhängigem Atemschutz. Nach den Regelungen der gesetzlichen Unfallversicherungen und der Feuerwehrdienstvorschrift in Deutschland, darf umluftabhängiger Atemschutz nur verwendet werden, wenn der Schadstoff bekannt und der Sauerstoffgehalt größer als 17 Vol-% ist. Ansonsten muss immer umluftunabhängiger Atemschutz verwendet werden.

(quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Atemschutz)

 

 

Unsere Atemschutzträger kommen bei folgenden Szenarien zum Einsatz:

 

  • Wohnungs- und Zimmerbrände
  • Fahrzeugbrände
  • Gefahrgutunfälle
  • Austritt von Gasen

 

 

Eignung als Atemschutzgeräteträger


Nicht jeder ist als Geräteträger geeignet. Um als Geräteträger ausgebildet werden zu können müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

 

Feuerwehrmänner /-frauen die unter Atemschutz eingesetzt werden müssen:


  • Das 18. Lebensjahr vollendet haben


  • Bestandenes G26-3, ärztliche Untersuchung; körperlich geeignet sein; genaueres hierzu aus der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“:

Auszug UVV

Nach § 14 Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C 53) dürfen für den Feuerwerhdienst nur körperlich und fachlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden. Auf Grund der besonderen Anforderungen an die körperliche Eignung von Atemschutzgeräteträgern ist es notewendig, vor Teilnahme an Ausbildung, Übung, Einsätzen und Fortbildung die körperliche Eignung festzustellen und regelmäßig zu überwachen. Der Nachweis körperlichen Eignung für das Tragen von schwerem Atemschutz (Preßluftatmer) erfolgt durch die spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschafltichen Grundsatz G 26 „Atemschutzgeräte“ für Gerätegruppe 3 („G 26–3“).

 

 

  • Erneut nach dem G26.3 untersucht werden, wenn vermutet wird, dass sie den Anforderungen für das Tragen von Atemschutzgeräten nicht mehr genügen; dies gilt insbesondere nach schwerer Erkrankung;

 


 

  • Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben
  • Regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen und an Wiederholungsübungen teilnehmen

 


 

  • Zum Zeitpunkt der Übung oder des Einsatzes gesund und sich einsatzfähig fühlen

 

 

 

 

©FF Regen, Text F.H.